Manuelle Schmerztherapie (MST)

Unsere Wirbelsäule

Aus der Schulmedizin  wissen wir, dass die Wirbelsäule ein zentrales Stützorgan und eine stabile Schutzhülle für das Rückenmark ist. Das Rückenmark ist das übergeordnete Steuerorgan für das kommunizieren /Weiterleiten mit dem PNS, welches alle Funktionen und für jede Zelle des Körpers mit Input versorgt.

 

Der Schmerz

Der Schmerz ist eine Sinneswahrnehmung, die als akutes oder anhaltendes Geschehen den Charakter eines  Warn- und Leitsignals aufweist. Das heisst, eine Störung oder z.B. eine Blockade, Fehlstellung und vieles mehr, wird über die Nerven des PNS zum Rückenmark ins Gehirn geleitet und wir nehmen es als Schmerz wahr. Auch in den Sehnen (Ansatz der Muskeln) haben wir einige Rezeptoren, welche die Meldungen einer Störung - oder einer Verspannung an die Nerven weiter leiten um dem Schmerz zu "melden".

 

Die Muskulatur

Schmerzen können auch verursacht werden durch eine Dysbalance der Muskulatur. Dies kann eine Fehlfunktion auf die Gelenke oder die Wirbelkörper zur Folge haben, denn die verspannten oder verkürzten Muskeln können an einem Gelenk oder Knochen zerren. Dadurch können auch Schmerzen und /oder Bewegungseinschränkungen verursacht werden. Besteht eine dauerhafte muskuläre Zugbelastung, können die Sehnen ermüden. Sie geben Wasser ab und werden unbeweglich. Sehnenansätze und Bänderkapseln können austrocknen.

 

Die Wirkung der manuellen Schmerztherapie

An den Sehnen gibt es viele Rezeptoren. Diese leiten Signale direkt über die Sehnennerven  ins Rückenmark und zum Gehirn. Die Sehnen verbinden Muskelansätze und Knochen. Zwischen den Sehnen befindet sich der eigentliche Muskelbauch.

In der MST gibt der Therapeut Druck auf die Sehne. So wird der Muskel nach dem Entlasten stark durchblutet. Die Hyalorensäure (im Blut) kann Wasser bilden im Blut. Dadurch gibt es ein Wasserbad und der Muskel wird weicher. Wenn der Muskel weicher wird, werden die Gelenke vom Zug der Muskeln „erlöst“ und beweglicher. Schmerzen können sich auflösen, indem die Signale zum Gehirn geleitet werden, und das Gelenk oder die Muskeln arbeiten wieder richtig.

 

    Manuelle Schmerztherapie:

  • bei allgemeinen Schmerzen im Bewegungsapparat

  • bei Verspannungen und Verhärtungen

  • bei muskulärer Entzündung

  • bei einem Tennisarm

  • bei einem Golferarm

  • bei Lumbago

  • bei Bandscheibenprotrusion

  • bei Kreuzschmerzen